10 Jahre WiGiP - Polylog Nr. 20

Wir laden Sie herzlich
zum 10jährigen Jubiläum von
"POLYLOG - ZEITSCHRIFT FÜR INTERKULTURELLES PHILOSOPHIEREN"
Im Herbst 1998 erschien die erste Ausgabe von „Polylog", der einzigen
Zeitschrift im deutschsprachigen Raum, die sich ausschließlich Fragen
einer interkulturellen Philosophie widmet. Bis heute werden die
Redaktion von Polylog und die Arbeit der WiGiP in hohem Maße durch
ehrenamtliche Tätigkeit getragen. Dennoch ist es gelungen, in 20
Ausgaben von „Polylog" zentrale Themen der Philosophie auch aus
außereuropäischen Blickwinkeln zu beleuchten und damit einen
interkulturellen Dialog in der akademischen Philosophie zu etablieren.
Dies ist uns ein Anlass zum Feiern, zu dem wir Sie herzlich einladen.
Zeit: Freitag, 12. 12. 2008
Beginn: 15:30
Ort: Festsaal des Afroasiatischen Instituts
1090 Wien, Türkenstr. 3
Programm
15:30 Begrüßung durch Prof. Dr. Franz Martin Wimmer, Präsident der WiGiP
„Die Anfänge von Polylog" – Berichte der GründerInnen
16:00-16:30: musikalische Darbietung von und mit Johanna Arrouas
(Gesang, Cello)
und Hakan Gürses (Gitarre, Gesang)
Pause
16: 45: Polylog und das Projekt einer interkulturellen Philosophie -
Rückblicke und
Ausblicke
Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Franz Martin Wimmer (Wien),
Prof. DDr. Raúl Fornet-
Betancourt (Bremen); Prof. Bertolt Bernreuther (Mexiko), Prof.
Dr. Nausikaa Schirilla
(Freiburg), Dr. Ursula Baatz (Wien), Prof. Dr. Hans Schelkshorn.
Präsentation von Polylog 20 – Schwerpunktthema: Universalismus
18: 00 interkulturelles Buffet
Moderation: Dr. Tina Ambos
Die 10-Jahres-Feier der WiGiP und der Zeitschrift Polylog am 12.12.2008
wird unterstützt von folgenden Einrichtungen:
Magistrat 7 der Stadt Wien - Abteilung für interkulturelle und internationale Aktivitäten
Magistrat 7 der Stadt Wien - Abteilung für Wissenschafts- und Forschungsförderung
Bundesministerium für Wissenschaft und Kunst
Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Wien
und wird veranstaltet in Kooperation mit dem
Afro-Asiatisches Institut (AAI)

TIPP:    

Vortrag in der Reihe: „Religion und Kirche in der globalen Moderne“:
Univ. Prof. DDr. Franz Gmainer-Pranzl / Salzburg
‘Katholizität‘ als Modell responsiver und polyloger Universalität
In einer Zeit spannungsreicher Herausforderungen zwischen postkolonialer Kritik und neoliberaler Globalisierung, spiritueller Konjunktur
und Säkularisierung, sowie zwischen kirchlicher Traditionsvergewisserung und ökumenischer Profilierung scheint es ein kühnes Unter-
fangen zu sein, das ‚Katholische‘ als Leitbegriff ekklesiologischer Überlegungen zu wählen. Dass die Rede von ‚Katholizität‘ im Anschluss
an Lumen gentium keine Utopie darstellt, soll durch den Beitrag von Franz Gmainer-Pranzl deutlich werden.

Zeit: Mittwoch, 12. November 2008, 19.00 Uhr
Ort: Forum Zeit und Glaube/Katholischer Akademikerverband der Erzdiözese Wien, Otto Mauer Zentrum,

1090 Wien, Währingerstraße 2-4, Linke Stiege, Mezzanin

TIPP:    

Brücken zwischen Ost und West

Europäische und ostasiatische Philosophie im Vergleich
– im Blickpunkt: der koreanische Philosoph Tasan Chŏng (1762-1836)

Programm

Zeit: 7. und 8. November 2008
Ort: Marietta-Blau-Saal
Universität Wien
Dr.-Karl-Lueger-Ring 1
1010 Wien

POLYLOG JOUR FIXE:

Wir laden Sie herzlich zu unserem Jour fixe-Termin in Kooperation mit dem AAI,
DO.,16.10.2008, 19Uhr,
Großer Saal im AAI, Türkenstraße 3, 1090 Wien

Vortragstitel:

„Die Methode des japanischen Philosophen Watsuji Tetsuro und deren Anwendbarkeit im interkulturellen Diskurs.“

Vortragende: Bianca Boteva-Richter

Beschreibung:

Die Methode Watsujis, Methodentransfer genannt, ist eine interkulturelle Dialektik, die sich analytisch auf kulturfremden Böden bewegt und durch eine hin- und rückangewandte Denkbewegung eine Eignung fürs interkulturelle Philosophieren aufweist. Sie erlaubt kritisch reflektive Einblicke und Deutungserweiterungen, sowohl der kultureigenen als auch der kulturfremden Thesen, die zur Analyse herangezogen wurden. Die Methodik wird beim Vortrag nicht nur theoretisch dargestellt und erläutert, sondern auch hinsichtlich der praktischen Anwendbarkeit im interkulturellen ethisch-ästhetischen Bereich, z.B. an Hand der Begriffsbildung im Menschenrechtsbereich, überprüft.

Tipp: "Gastvorlesung Prof. Dr. León Olivé
(Universidad Nacional Autónoma de México)
„Some problemsof interculturalityin Mexico and Latin America“
Zeit: Donnerstag, 16. Oktober, 18.00 c.t.
Ort: Hörsaal 46 Universität-Hauptgebäude, 1010, Dr.-Karl-Lueger-Ring

Wir laden Sie herzlich zu unserem Jour fixe-Termin in Kooperation mit dem AAI, DO.,19.6.2008, 19Uhr, Großer Saal im AAI

Thema: Polylog Nr.18:"Weltzivilgesellschaft".

Präsentation: Hans Schelkshorn, Wolfgang Tomaschitz

Nicht nur als Hoffnung zivilgesellschaftlich bewegter Kreise und Netzwerke, auch in akademischen Analysen oder den Berichten, die für die EU-Kommission verfasst werden, wird angesichts globaler Herausforderungen und der Suche nach globalen Lösungen immer öfter die „Weltzivilgesellschaft“ als neuer, gerade erwachender global player genannt. Die Entwicklung in Richtung globaler Netzwerke und Aktionsradien, deren wesentliche Merkmale Kooperation, Kommunikation und Orientierung am Gemeinwohl sind fordern einen verstärkten interkulturellen Dialog auf allen Ebenen.
In der vorliegenden Polylog-Ausgabe schreiben PhilosophInnen und AktivistInnen verschiedener Länder darüber, welche Form eine Weltzivilgesellschaft voraussichtlich annehmen wird bzw. ihrer Meinung nach annehmen sollte.

 

 

SONSTIGE VERANSTALTUNGEN :

Einladung zum Forschungsgespräch mit
Prof. Dr. Bolívar Echeverría (Mexiko)
zum Thema „Die Modernität des Barock - Ethosformen in der Moderne“

Termin: Donnerstag 10. Juli 2008
Beginn: 18 Uhr
Ort: Schenkenstraße 8, 1. Stock, Seminarraum 5

Moderation: a.o. Prof. DDr. Hans Schelkshorn

Dr. Bolívar Echeverría, Prof. für Philosophie an der Universidad Nacional Autónoma de México (sh. www.bolivare.unam.mx); ausgezeichnet mit dem
Premio Libertador de Simón Bolívar al pensamiento crítico 2007.

Auswahl der jüngeren Publikationen:
La modernidad de lo barroco (1998)
Definición de la cultura (2001)
Vuelta del siglo (2006

 

Studiennachmittag Toleranz in interkultureller Perspektive
Donnerstag, 15. Mai 2008, 14 - 19:30 Uhr
1010Wien, Schenkenstraße 8-10
Seminarraum 5

Programm
Ass. Prof. Dr. Karl Baier, A.o. Prof. DDr. Hans
Schelkshorn
Begrüßung und Einführung in das Thema
Europäische Perspektiven
PD Dr. Markus Riedenauer (Wien)
Aufgeklärte Religion als Bedingung für einen
interreligiösen Diskurs nach Nikolaus von Kues
anschließend Diskussion
Ass. Prof. Dr. Elisabeth Holzleithner (Wien)
Toleranz – Geistesgeschichtliche Perspektiven eines
umstrittenen Begriffs
anschließend Diskussion
Pause
Außereuropäische Perspektiven
Ass. Prof. Dr. Jameleddine Ben-Abdeljelil (Wien,
Tunis), A.o. Prof. Dr. Franz-Martin Wimmer
(Wien)
Toleranzkonzepte im arabisch-islamischen Kontext
anschließend Diskussion
Prof. Dr. Anand Amaladass (Chennai/Indien)
Inklusivismus als indische Denkform der Toleranz?
anschließend Diskussion
Pause
Schlussdiskussion

Buchvorstellung Hayy Ibn Yaqdhan - Ein muslimischer Inselroman von
Ibn Tufail (ca. 1175)
bei der „langen Nacht der Bibliothek“
am Freitag, den 16. Mai 2008,
Beginn 18.30 Uhr (bis ca. 21.00 Uhr)
in der Fachbereichsbibliothek Afrikawissenschaften und Orientalistik,
Universitätscampus Altes AKH, Hof 4/1, Spitalgasse 2, A-1090 Wien

www.ub.univie.ac.at/fb-afrikawissenschaften_orientalistik/lageplan.html
Mag. Dr. Jameleddine Ben-Abdeljelil (Univ. Assistent am Institut für
Orientalistik; Schwerpunkt Arabistik und Islamwissenschaft)
Mag. Viktoria Frysak (Philosophin, Verlag Viktoria/Gesellschaft für
Schreibkunst und Buchkultur)

Der allegorische Roman des islamischen Philosophen Ibn Tufail beschreibt
den Prozess der Erkenntnis von Hayy Ibn Yaqdhan (”Der Lebende, Sohn des
Erwachten”), der als Säugling auf einer einsamen Insel von einer Gazelle
gefunden und aufgezogen wird. Durch eigene, unbeeinflusste Gedankengänge
gelangt er zum Wissen über die Welt und zur Überzeugung der Existenz
einer schöpfenden Kraft bis er eines Tages auf Asal trifft …
Diese Erzählung aus der Zeit der Hochblüte arabisch-islamischer Kultur
bietet kulturübergreifende Denkansätze für heute.
Lesung, Referat und offene Diskussion mit den HerausgeberInnen
Viktoria Frysak und Jameleddine Ben-Abdeljelil

 

 LESETIPS:

Zär'a Yaqob eine äthiopische Weltanschauung,
V. Frysak, B. Gutema (Hg.) 136 Seiten, Hardcover, 9 Abbildungen s/w ISBN: 978-3-902591-02-9

Interphil ist eine moderierte Mailingliste zu Tagungsankündigungen, Einladungen zu Beiträgen, Informationen zu Webressourcen oder Stellenausschreibungen im Bereich interkultureller Philosophie
von polylog. Forum für interkulturelle Philosophie

 

LESETIPS:

Heft: IWK(http://www.univie.ac.at/iwk/)!
Mitteilungen des Instituts für Wissenschaft und Kunst 3-4/2007( 62. JAHRGANG 2007, Nr.3-4) Interkulturalität und Identität Hrsg. von Franz Martin Wimmer
ISSN: 0020 - 23 20
PREIS: 12.50€
Bestellungen über iwk.institut[et]aon.at bzw. http://www.univie.ac.at/iwk
Inhalt:
-Franz Martin Wimmer: Interkulturalität und Identität. Eine EInleitung
-Pier Cesare Bori: Die Suche nach dem ethischem Konsens in einem multikulturellem Kontext: Das Gefängnis
-Ursula Taborsky: Warum interkulturelle Gärten?
-Hsueh-I Chen: Die Konzepzion einer Identität aus Vielfalt am Beispiel Taiwans
-Almir Ibric: Das Bilderverbot im Islam
-Gudrun Perko: Queer Studies Das Modell der Pluralität als Entwurf gegen Identitätspolitiken zugunsten Social Justice.
 

  • Buchtipp!
Hayy Ibn Yaqdhan 
Ein muslimischer Inselroman von Ibn Tufail (ca. 1175)
J. Ben Abdeljelil, V. Frysak (Hg.)

 

 

152 Seiten, Hardcover, 
6 Abbildungen (s/w),
Tabelle, Ornamentik
ISBN: 978-3-902591-01-2
Preis: 20 EUR (A)

Inhalt:
Dieser allegorische Roman beschreibt den stufenweisen
Erkenntnisprozess des Protagonisten, Hayy Ibn Yaqdhan,
der auf einer einsamen Insel aufwächst.
Aufgrund der Unterschiede zwischen ihm selbst und den
anderen Lebewesen glaubt er sich zunächst benachteiligt,
findet aber bald heraus, dass er kraft seines Verstandes
den anderen überlegen ist. Es gibt keine Bücher, keine Eltern,
keine Religion, die ihn tradiertes Wissen lehren.
Hayy Ibn Yaqdhan kommt durch eigene unbeeinflusste
Gedankengänge zur Überzeugung der Existenz einer
schöpfenden Kraft außerhalb der sinnlich erkennbaren Dinge.
Von da an widmet er sich der Gottesschau bis er eines Tages
auf Asal trifft, der sich zum Zweck der religiösen Einkehr
auf der unbewohnt geglaubten Insel aussetzen ließ.


>>>Mehr Info auf der Verlagsseite www.editionviktoria.at

>>>Bestellung über AMAZON oder VERLAG EDITION VIKTORIA

  • Buchtipp!

Almir, Ibric: For a Philosophy of Aniconism in the Islam, LIT 2008, 56 Pages/8 Graphics
>>>Mehr Info hier oder www.bilderverbot-islam.com
>>>Bestellen (Weltweit) bei www.lit-verlag.de
oder direkt beim Autor : E-Mail
 

  • Wir laden Sie herzlich zu unserem Jour fix-Termin in Kooperation mit dem AAI, DO.,17.4.2008, 19Uhr, Großer Saal im AAI

    Thema: Afrikanische Philosophie.

    Infotext:Historische afrikanische Philosophie
    am Beispiel Zär’a Yaqobs

    Zär’a Yaqobs ist ein äthiopischer Philosoph des 17. Jahrhunderts. Seine Weisheit ist von den politischen Umständen seiner Zeit geauso wie von seinem persönlichen Schicksal geprägt. Dass er seine Einsichten schriftlich festgehalten hat, verdanken wir dem Drängen seines Schülers Waldä Heywat, der diese Gedanken mit einem eigenen Text fortgesetzt hat.

    Den historischen Hintergrund dieser Schriften bilden die zeitgenössischen religiösen Auseinandersetzungen und (Macht-)Ansprüche. Auf der Suche nach einer allgemeingültigen Wahrheit erfahren Glaubensinhalte und religiösen Praktiken eine fundamentale Kritik und es wird ihnen von Zär’a Yaqob und seinem Schüler der gottgegebene menschliche Verstand als das Kriterium wahrer Erkenntnis entgegengestellt.

    Diese Texte sind nun unter der Mitherausgeberschaft des äthiopischen Philosophieprofessors Bekele Gutema auf Deutsch erschienen*. Bekele Gutema wird Gast bei diesem Jour Fixe sein und gemeinsam mit Viktoria Frysak die Schriften vorstellen und kommentieren. 

     

    Viktoria Frysak
    ist 1972 in Wien geboren und studierte Philosophie an der Universität Wien. Sie ist Vorstandsmitglied der Wiener Gesellschaft für interkulturelle Philosophie (WiGiP) und derzeit Forschungsstipendiatin der Universität Wien im Rahmen ihres Doktoratsstudiums. 2004 erhielt sie den Würdigungspreis des österreichischen Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur.

    Bekele Gutema
    ist 1955 in Ambo/Shewa (Äthiopien) geboren und lebt mit seiner Frau in Addis Ababa. Er studierte Philosophie an der Universität Addis Ababa, an der Friedrich Schiller Universität in Jena und promovierte an der Universität Wien. Er spricht Oromo (Muttersprache), Amharisch, Englisch und Deutsch.
    Er bekleidete verschiedene Stellen an der Universität Addis Ababa, er war u.a. Vorsitzender des philosophischen Instituts und von 2001 bis 2006 Dekan der geisteswissenschaftlichen Fakultät, derzeit arbeitet er ebendort als Professor für Philosophie. Zu seinen Forschungsbereichen gehört interkulturelle Philosophie mit einem Schwerpunkt auf afrikanischer Philosophie.

     

    Zär'a Yaqob eine äthiopische Weltanschauung 
    V. Frysak, B. Gutema (Hg.)
    136 Seiten, Hardcover,
    9 Abbildungen s/w
    ISBN: 978-3-902591-02-9
  • BUCHPRÄSENTATION

Hayy Ibn Yaqdhan Ein muslimischer Inselroman von Ibn Tufail (ca. 1175)

J. Ben Abdeljelil, V. Frysak (Hg.)

Wo?->>>CAFE EPHATA , Garbergasse 14
1060 Wien, tel 01/5972113

Wann?->>>24.Jänner 2008, um 19Uhr->>>Bitte vormerken!

"Hayy Ibn Yaqdhan" ist ein allegorischer Roman des islamischen
Philosophen Ibn Tufail aus dem ausgehenden 12. Jhdt. Die Erzählung aus
dieser Zeit der Hochblüte arabisch-islamischer Kultur bietet
religionsübergreifende Denkansätze für heute: Lesung, Referat und offene
Diskussion mit Jameleddine Ben Abdeljelil und Viktoria Frysak.

Eintritt frei!

 

 
  • WiGiP Jour fix

Wir laden Sie herzlich zu unserem ersten Jour fix-Termin im Jahr 2008 in Kooperation mit dem AAI

(Afro-Asiatisches Institut Wien) ein:

WIGIP - Jour fixe am 17. 01. 08 (19 Uhr) zum Thema
„Texte zu Islamischer Philosophie“:
Vortragende: Johann Schelkshorn, Anke Graness, Jameleddine Ben Abdeljelil, Viktoria Frysak

Im Namen „humanitärer Intervention“ und „Demokratisierung des Vorderen Orients“ haben sich Nato und US-Regierung für militärische Eingriffe entschieden. In den euroamerikanischen Debatten über die aktuellen Fortschreibungen des Völkerrechts kommen philosophische Stimmen aus den betroffenen Regionen (hier handelt es sich oft um Länder mit islamischem Hintergrund) kaum zu Wort. Dies ist der Ausgangspunkt der von Johann Schelkshorn präsentierten polylog-Nr. 16 zum Thema „Gerechter Krieg?“.
Der „Islam“ steht seit einigen Jahren im Zentrum vieler Diskussionen und Darstellungen. Nicht nur die Sicherheitspolitik, auch die Integration von MigrantInnen, das Tragen von Kopftüchern oder der Karikaturenstreit haben zu oft sehr einseitigen und oberflächlichen Mediendiskursen geführt. Anke Graness stellt polylog-Nr. 17 vor, in welcher „der Islam“ von einer anderen Richtung betrachtet wird. Hier kommen PhilosophInnen aus islamisch geprägten Ländern zu Wort und es wird der Frage nachgegangen, mit welchen Themen sich die Philosophie im islamischen Raum beschäftigt.
Einer der großen islamisch geprägten Philosophen des 12. Jahrhunderts ist ohne Zweifel Ibn Tufail. Der Protagonist seines „Inselromans“ Hayy Ibn Yaqdhan verkörpert das Bild eines Intellektuellen in seinem Verhältnis zur Gesellschaft, das in gewisser Weise dem eines postmodernen Intellektuellen ähnelt. Der Gültigkeitsanspruch von Vernunft und Religiosität schließen einander darin nicht aus und jedes Konzept kann seinen jeweils eigenen Raum besetzen. Die Herausgeberin Viktoria Frysak und der Herausgeber Jameleddine Ben Abdeljelil stellen mit einer abschießenden kurzen Lesung ihr neues Buch „Hayy Ibn Yaqdhan – ein muslimischer Inselroman“ vor.

 

 

  • Sehr geehrte Damen und Herren, 
    die Philologisch-Kulturwissenschaftliche
    Fakultät und das Institut für Orientalistik
    der Universität Wien beehren sich,
    Sie herzlich zu folgenden Veranstaltungen einzuladen:

"LITERATUR VOM NIL ZU GAST AN DER DONAU. NAGIB MAHFOUZ-TAGE IN WIEN"

 
  • - Ausstellung über Nagib Mahfouz (Photographien)
  • - Filmvorführung
  • - Lesung aus Werken von Nagib Mahfouz
 
Kontakt: Univ.Prof. Dr. Stephan Procházka, stephan.prochazka@univie.ac.at
  • Donnerstag, 6.12.2007, ab 19.00 Uhr (Hörsaal Orientalistik)
  • Freitag, 7.12.2007, 19.00-22.00 Uhr (Hörsaal C1)
Universitätscampus AAKH Spitalgasse 2-4 1090 Wien 
Über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen!
Liebe Mitglieder und FreundInnen der Wiener Gesellschaft für 
interkulturelle Philosophie!

Wir laden Sie herzlich zur folgenden Veranstaltung ein:
KARESANSUI – Japanische Stein- bzw. Trockengärten im interkulturellen Kontext
Vortragende: Mag. Bianca Boteva-Richter, Mag. Ursula Taborsky
Karesansui oder Stein- bzw. Trockengärten in Japan sind symbolischer
Ausdruck der japanischen Landschaft in buddhistischer Auslegung.
Das weltweite Interesse an der japanischen Gartenästhetik fordert eine
interkulturelle Auseinandersetzung mit dessen symbolischen
Ausdrucksformen und philosophischen Inhalten.
Damit verbunden ist die Frage: Ist die Anlegung eines karesansui
außerhalb Japans mit einem tiefem Verständnis für diese Ästhetik möglich?

Datum: 15.Nov.2007 , Uhrzeit:19:00
Ort: Hörsaal des AAI (Afro-Asiatisches Institut Wien),
1090 Wien, Türkenstrasse 3
In Kooperation mit AAI.

 

 

 

EDITION Viktoria (Homepage)

Buchpräsentationvon Viktoria Frysak(Hg.) und Luisa Dietrich-Ortega (Hg.) : Ollanta.Ein Inka-Schauspiel (Infolink extern). Präsentation erfolgt auf Einladung der Österreichisch-Peruanischen Gesellschaft (OePG) und des Österreichischen Lateinamerika Institutes (LAI). Das Buch wird u.a. in Form einer szenischen Darstellung von Rilo Ascue und den Raices Peruanas vorgestellt.

ORT: LAI-Wien, Europasaal, 1090 Wien, Türkenstr. 25
DATUM: Donnerstag, 21.Juni 2007

Eintritt frei, Plätze nach Voranmeldung!

  • Vereinsgründung

Verein Interkulturelle Gärten wurde Ende Februar 2007 offiziell gemeldet. Über Aktivitäten und aktuellen Infos informiert gerne Ursula Taborsky

 

 

Online Tipps:


Die 6. Ausgabe des "polylog.Forum für interkulturelle Philosophie" hat dem thematischen Schwerpunkt "Humangenetik in interkultureller Perspektive".

Sie finden unter anderem Beiträge folgender AutorInnen:
Jens Schlieter, Ilhan Ilkilic, Somparn Promta, Godfrey B. Tangwa, Oliver Kozlarek, Lakshmi Chettur Herring, Anand Amaladass

Die Beiträge sind mehrsprachig verfasst.

 

WiGiP Jour fix | Galerie 1 | Galerie 2 |

EDITION Viktoria (Homepage)

Buchpräsentationvon Viktoria Frysak(Hg.) und Luisa Dietrich-Ortega (Hg.)im Rahmen des polylog.jour fixe: Ollanta.Ein Inka-Schauspiel (Infolink extern).

TERMIN: Donnerstag, 24.Mai 2007, 19Uhr

ORT: Hörsaal des AAI (Afro-Asiatisches Institut Wien), 1090 Wien, Türkenstrasse 3

ORT: LAI-Wien, Europasaal, 1090 Wien, Türkenstr. 25
DATUM: Donnerstag, 21.Juni 2007

Eintritt frei, Plätze nach Voranmeldung!

  • Vortrag

von Almir Ibric [Homepage]zum Thema des Bilderverbots im Islam am Jüdischen Institut für Erwachsenenbildung Wien.

TERMIN: Montag, 7.Mai. Einlass: 16:30.

ORT: Jüdisches Institut für Erwachsenenbildung Wien [www.jud-institut-wien.at]

  • WiGiP Generalversammlung

Liebe Mitglieder der WiGiP! Wir Laden Sie herzlich zur Generalversammlung der Wiener Gesellschaft für interkulturelle Philosophie 2007, wo Sie ueber die Ereignisse des Jahres 2006 informiert werden, ein.

TAGESORDNUNG: 1. Genehmigung der Tagesordnungspunkte 2. Bericht des Vorstandes 3. Bericht der Kassierin und der Rechnungsprüfer 4. Entlastung des Vorstandes 5. Wahl des Vorstandes und Bestellung der geschaeftsfuehrenden Sekretaerin 6. Allfaelliges Im Anschluss, um 19 Uhr, findet unser Jour fix zum Thema "Interkulturelle Gaerten" statt(siehe unten).

TERMIN: Donnerstag, 22.03.2007, 17:30 Uhr ORT: Hörsaal des AAI (Afro-Asiatisches Institut Wien), 1090 Wien, Türkenstrasze 3, (ACHTUNG: die Veranstaltung findet diesmal im 1. Stock statt, da der Festsaal renoviert wird!).

  • WiGiP Jour fix

Wir laden Sie herzlich zu unserem naechsten Jour fix-Termin in Kooperation mit dem AAI (Afro-Asiatisches Institut Wien) ein:

Am 22.03.2007, um 19 Uhr spricht Ursula Taborsky zum Thema

GARTENPOLYLOG - INTERKULTURELLE GAERTEN ALS ORTE DER INTEGRATION

Sich erden und verwurzeln in einem noch fremden Land fällt nicht immer leicht. Wenn Freunde, Familie und eine sinnvolle Beschäftigung fehlen, wenn die Speisen von zuhause vermisst werden und die demütigende Passivität, zu der MigrantInnen im Ankunftsland oft verurteilt sind, nur schwer zu ertragen ist, können Gärten einen Ort darstellen, an dem Menschen aus allen Teilen der Welt, die Pflanzen der Heimat und die Erde des Gastlandes eine Symbiose bilden. In Deutschland sind seit 1996 – mit dem Internationalen Garten Göttingen als Pioniergarten – verschiedene Interkulturelle Gärten entstanden, wo MigrantInnen versuchen, eigenmächtig einen Teil ihres Lebensalltags in Gemeinschaftsgärten zu bewältigen. Die Freude und Kraft, die in diesen Gärten steckt, drückt sich auch aus durch die bunte Vielfalt der Pflanzen, die auf verschiedenen Gartenparzellen neben einander gedeihen, während die interkulturellen GärtnerInnen ihre Erfahrungen über den Parzellenrand hinweg austauschen. Durch den Verein Gartenpolylog wird das Entstehen Interkultureller Gärten nun auch in Österreich gefördert.

TERMIN: Donnerstag, 22.03.2007, 19 Uhr

ORT: Hörsaal des AAI (Afro-Asiatisches Institut Wien), 1090 Wien, Türkenstrasze 3, (ACHTUNG: die Veranstaltung findet diesmal im 1. Stock statt, da der Festsaal renoviert wird!)

 

 


Liebe Mitglieder und FreundInnen der Wiener Gesellschaft für
interkulturelle Philosophie!

Wir laden Sie herzlich zur folgenden Veranstaltung ein.

Unser Jour Fixe

Präsentation: "Formen des Philosophierens", polylog. Zeitschrift für
interkulturelles Philosophieren, Nr. 15
, 2006
von FH-Prof. Dr. Martin Ross
Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem AAI
(Afro-Asiatisches Institut) statt.

Oft wurde uns bewusst, dass wir viele Stimmen im Polylog der Philosophien nicht hören können, weil wir sie nicht mit den geeigneten Mitteln (Sprache? Texte? Bilder? Tanz?) wahrnehmen. Die Geschichten der abendländischen Philosophien wie auch jene anderer Kulturen, treffen meist - explizit oder implizit - starke Annahmen darüber, was Philosophie sein kann. Während die Frage, an welchem Inhalt Philosophie manifest wird, und die sich daraus ergebenden Probleme von Anfang an ein Anliegen von polylog waren, hatten wir eher wenig Aufmerksamkeit für die Frage, in welchen Formen Philosophien erscheinen können. Man lässt sich nur allzuleicht dazu verleiten, der Philosophie oder demPhilosophieren einzig die schriftliche Form zuzuordnen, doch haben wir versucht, eine buntere Palette an Darstellungsformen und Perspektivenauf diese zu zeigen.

Do, 14. Dezember 2006, 19 Uhr
AAI - Großer Saal
Türkengasse 3, 1090 Wien
AAI (Afro-Asiatisches Institut)
www.aai-wien.at

 

Asiatische Kulturabende im AAI:

Montag, 13. November 2005, 19h,
AAI
– Großer Saal
Türkenstraße 3, 1090 Wien:
„Neues von den indischen Göttern“ - Tanzaufführung

Entzückende Kinder- und Liebesgeschichten, der Mythos von Gut und Böse im Kampf mit Dämonen und der Prüfung des Schicksals entstehen vor unseren Augen in der indischen Tempeltanzdramatik „Odissi“. Monalisa Ghosh personifiziert in packender Theatralik von mimischem Ausdruck, sprachlicher Gestik, skulpturesker Bewegung und rhythmischer Dynamik die Götter und Helden der Hindus.

05. Oktober 2006
Polylog Jour Fixe in Kooperation mit AAI (Afro-Asiat. Institut)

Präsentation: "Islamisches Bilderverbot vom Mittel- bis ins Digitalzeitalter"
Autor und Vortragender: Dr. phil. Almir Ibric

Do. 05. Oktober 2006, 19 Uhr
AAI - Großer Saal
Türkenstraße 3, 1090 Wien
AAI (Afro-Asiatisches Institut)

Das vorgestellet Buch ist wohl die gründlichste Arbeit, die bislang zu diesem Thema in einer "westlichen" Sprache vorliegt. Vorislamische Bilderverbotstendenzen, philosophisch-ethische, erkenntnistheoretische, auch metaphysische, bis zu Fragestellungen wie Aufführungsverbot von "Matrix Reloaded" kommen hier zur Sprache sowie Anthropologie des Bildes, Felsenzeichnungen, Netzästhetik, Spiegelmetapher, Willensfreiheit, Mimesis, Fotografie, Film, TV, Internet, Grad der Illusion bewegter Bilder, Live-Übertragungen, Schattenwelt von Wayang Kulit und Wayang Golek, Puppenspiele wie Karagöz und Tätowierungsverbot.

Autor/Buchinfo online: www.bilderverbot-islam.com
Buchdaten: ISBN 3-8258-9597-1 , LIT, Wien, 2006


22. Juni 2006
Generalversammlung 2006

Do. 22. Juni 2006, 16h
Hs. 3C des Instituts für Philosophie
Universität Wien
Universitätsstr. 7
1010 Wien

11. Mai 2006
Polylog Jour Fixe in Kooperation mit AAI (Afro-Asiat. Institut)

Renko-Abend: ein gemeinschaftliches "Kettendenken"
Leitung: Univ. Prof. Dr. Franz M. Wimmer, Dr. Hakan Gürses, Mag. Michael Shorny

Do. 11. Mai 2006, 19 Uhr
AAI - Großer Saal
Türkenstr. 3, 1090 Wien
AAI (Afro-Asiatisches Institut)

Die Idee "Renko" geht zurück auf eine japanische Tradition innerhalb der Dichtkunst, das "renga" oder "Kettengedicht". Mit dem Neologismus "Renko" sollte ein "Kettendenken" bezeichnet werden. Beim "renga" handelt es sich um eine Form des Dichtens. Es geht darum, dass eine unbestimmte Anzahl von Menschen -- es können bis zu hundert sein -- zusammen ein Gedicht hervorbringen, wobei jeder auf den Text seines Vorgängers reagiert, diesen weiterführt, dabei aber etwas Anderes, Neues einbringt. Das Ergebnis ist nicht das Werk irgendeines/r der TeilnehmerInnen, sondern aller zusammen. Der Sinn des Unternehmens liegt darin, als Gruppe etwas zu tun, wobei Rangunterschiede oder Spannungen und Feindschaften zwischen den TeilnehmerInnen ausgeschaltet sind. 


27. März 2006

Präsentation: "Menschenrechte zwischen Wirtschaft, Recht und Ethik"
(polylog. Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren, Nr. 14, 2005)

Montag, 27. März 2006, 18h30
IWK (Institut für Wissenschaft und Kunst)
Berggasse17, 1090 Wien

In den "freien Wirtschaftszonen" herrschen zumeist menschenunwürdige Arbeits- und Lebensverhältnisse; die Grundrechte werden von zahlreichen Staaten mit der Ausrede auf wirtschaftliche Entwicklung oder kulturelle Werte verletzt; um die "Migrationsströme" zu dämmen oder die "nationale Sicherheit" zu schützen, werden die Menschenrechte in den Aufnahmeländern zunehmend über Bord geworfen; Kriege werden neuerdings im Namen der Menschenrechte geführt. Wie kann das Menschenrechtssystem auf diese neuen Entwicklungen reagieren, wie kann es  sich konzeptuell weiter entwickeln? Das Heft enthält Beiträge der internationalen Konferenz, die zu diesem Thema in Wien 2004 durchgeführt wurde. Es wird präsentiert von Mag. Mathias Thaler, Univ. Prof. Dr. Franz M. Wimmer und anderen Mitgliedern der Redaktion von "polylog".
Foto 1   Foto 2


16. März 2006

Polylog Jour Fixe in Kooperation mit AAI (Afro-Asiat. Institut)

Präsentation des Buches: "Ibn Ruschds Philosophie interkulturell gelesen"
von Jameleddine Ben-Abdeljelil

Do. 16. März 2006, 19 Uhr
AAI - Großer Saal
Türkenstr. 3, 1090 Wien
AAI (Afro-Asiatisches Institut)

In der Philosophiegeschichte liefert uns Ibn Ruschds Philosophie ein einzigartiges Beispiel für ein interkulturelles Schicksal par excellence. Als Ibn Ruschd bei den Arabern, Averroes bei den Lateinern und Ben Ruschd (B"R) bei den Juden stellt er mit seiner Philosophie bis heute ein facettenreiches Phänomen in der philosophischen Rezeptionsgeschichte dar. Die Rezeptionsgeschichte des Ibn Ruschd widerspiegelt die entscheidenden Momente der mittelalterlichen Philosophie, aber auch die Ansätze und die Hauptprobleme des arabischen Denkens im 20 Jahrhundert.

Im Gespräch mit Prof. Franz Wimmer will der Autor zeigen, dass die Auseinandersetzung mit Ibn Ruschds Philosophie aus interkultureller Sicht in einem Erkenntnisprozess höchst aufschlussreich sein kann, denn Averroes und der Averroismus eignen sich in besonderer Weise dafür, die Möglichkeit zu einer Selbsterkenntnis und gleichzeitig einer Erkenntnis des Anderen zu gelangen.

Univ.-Ass. Mag. Dr. Jameleddine Ben-Abdeljelil promovierte in Philosophie an der Universität Wien, ist seit 2004 Assistent am Institut für Orientalistik und hält dort Lehrveranstaltungen zur islamischen Philosophie. Gemeinsam mit Univ.-Prof. Dr. Franz Wimmer, Professor für Philosophie an der Universität Wien, ist er in der Redaktion von "Polylog - Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren" und als Vorstandsmitglied der WiGiP (Wiener Gesellschaft für interkulturelle Philosophie) tätig.

19. Jänner 2006
Polylog Jour Fixe in Kooperation mit AAI (Afro-Asiat. Institut)

YOGA heute - zwischen alten Traditionen und westlichen Modetrends
Vortrag mit Diskussion und einfachen Übungen
Do. 19. Jänner 2006, 19 Uhr
AAI - Großer Saal
Türkenstr. 3, 1090 Wien
AAI (Afro-Asiatisches Institut)

Mag. Erika Erber, Vorsitzende von YOGA Austria – Berufsverband der Yogalehrenden in Österreich, Yogalehrerin BYO/EYU, u.a. am Universitätssportinstitut Wien, Studium der Philosophie und Indologie (www.yoga.at, www.erber-yoga.at)

Yoga, die indische Methode zur Körper- und Geistesschulung, ist eine der ältesten Wissenschaften, die sich mit dem Menschen in seiner Ganzheit beschäftigt. Ursprünglich stand dabei die Meditation im Sitzen im Mittelpunkt der yogischen Übung. Heute hat sich Yoga in vielfältigen Stilen über die ganze Welt verbreitet, wobei sich im Westen seit Beginn des 20. Jh. besonders die körperorientierten Formen (Hatha-Yoga) in allen Gesellschaftsschichten steigender Beliebtheit erfreuen.

Es werden die wichtigsten Entwicklungsschritte des Yoga erläutert und die Wirkungen theoretisch und praktisch anhand einfacher Übungen dargestellt

12. November 2005
Präsentation der 13er NUmmer von Polylog. Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren:
Biotechnologie in interkulturelle Perspektive

um 19:30 Uhr im IWK (Institut für Wissenschaft und Kunst) - Berggasse17, 1090 Wien

Gäste und für die Diskussion zur Verfügung stehen zwei der Beitragsautoren:
Prof. Dr. Jens Schlieter (Universität Bern) und
DDr. Ilhan Ilkilic (Universität Mainz),
Professor Schlieter hat sich vor allem mit dem Menschenbild im Buddhismus beschäftigt, DDr. Ilkilic ist Spezialist für Fragen zu den Auffassungen des Islam.

> Menschenrechtskonferenz 2004

IWK INSTITUT FÜR WISSENSCHAFT UND KUNST 

FREITAG 3. bis SAMSTAG 4. DEZEMBER 2004 

EINLADUNG ZUR INTERNATIONALEN KONFERENZ
MENSCHENRECHTE ZWISCHEN WIRTSCHAFT, RECHT UND ETHIK

Ehrenschutz: Bundespräsident Dr. Heinz Fischer

Projektleiter: Franz Martin Wimmer
Konferenz Koordination: Hsueh-i Chen

Gemeinsame Veranstaltung mit der Wiener Gesellschaft für interkulturelle Philosophie, der österreichischen UNESCO-Kommission, der Österreichischen Liga für Menschenrechte und den Wiener Städtischen Büchereien

In den "freien Wirtschaftszonen" herrschen zumeist menschenunwürdige Arbeits- und Lebensverhältnisse; die Grundrechte werden von zahlreichen Staaten mit der Ausrede auf wirtschaftliche Entwicklung oder kulturelle Werte verletzt; um die "Migrationsströme" zu dämmen oder die "nationale Sicherheit" zu schützen, werden die Menschenrechte in den Aufnahmeländern
zunehmend über Bord geworfen; Kriege werden neuerdings im Namen der Menschenrechte geführt ...
Wie kann das Menschenrechtssystem auf diese neuen Entwicklungen reagieren, wie kann es sich konzeptuell weiter entwickeln?
Die Konferenz wird aus theoretischer, juristischer und praktischer Sicht Antworten auf die Fragen nach Globalität und Regionalität, nach der Bedeutung von "global players" sowie der Rolle von Wirtschaft, Recht und Ethik suchen.

Freitag, 3. Dezember 2004, 9.00 Uhr: Begrüßung

Dr. Johann Marte (Präsident der Österreichischen UNESCO-Kommission)
Bm. a. D. Dkfm. Ferdinand Lacina (Präsident der Österreichischen Liga für Menschenrechte)
Ao. Univ. Prof. Dr. Franz M. Wimmer (Präsident der Wiener Gesellschaft für Interkulturelle Philosophie)

Freitag, 3. Dezember 2004, 9.00 - 13.00 Uhr: Philosophie
Moderation: Hakan Gürses (Institut für Philosophie, Universität Wien)
9.00 Uhr:
Jan Sokol (Fakultät für Humanwissenschaften, Karl-Universität, Prag): Woher kommen die Menschenrechte?
Kommentar: Mathias Thaler (Institut für die Wissenschaften vom Menschen, Wien)
10.30 Uhr:
Herlinde Pauer-Studer (Institut für Philosophie, Universität Wien): Menschenrechte - zwischen moralischem Anspruch und politischer Instrumentalisierung
Kommentar: Franz M. Wimmer (Institut für Philosophie, Universität Wien)
Pause
11.45 Uhr:
Pavel Barsa (Institut für Politikwissenschaften, Karls-Universität, Prag): Wage a War in the Name of Human Rights?
Kommentar: Christian Stadler (Institut für Rechtsphilosophie und Rechtstheorie, Universität Wien)

Freitag, 3. Dezember 2004, 14.00 - 18.00 Uhr: Recht
Moderation: Dilek Cinar (Europäisches Institut für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung)
14.00 Uhr:
Yersu Kim (Koreanische UNESCO-Kommission, Seoul): Expanding the Grounds of Universality of Human Rights
Kommentar: Benedikt Wallner (Rechtsanwalt, Wien)
15.00 Uhr:
Ann Elisabeth Mayer (The Wharton School of the University of Pennsylvania, USA): Clashing Human Rights Priorities: How the United States and Muslim Countries Selectively Use Provisions of International Human Rights Law
Kommentar: Jameleddine Ben-Abdeljelil (Institut für Orientalistik,
Universität Wien)
Pause
16.15 Uhr:
Stefan Hammer (Institut für Staats- und Verwaltungsrecht, Universität Wien): Menschenrechte als Schutzansprüche gegenüber wirtschaftlicher Macht
Kommentar: Konrad Pleterski (Österreichische Liga für Menschenrechte)

Samstag, 4. Dezember 2004, 9.00 - 14.00 Uhr: Praxis
Moderation: Max Koch (Österreichische Liga für Menschenrechte)
9.00 Uhr:
Andrea Barsova (Human Rights Unit, Government Office, Tschechien): Possibilities and Limits of the Civil Society in Human Rights Protection
Kommentar: Dieter Schindlauer (ZARA, Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit, Wien)
10.00 Uhr:
Ursula Schneider (Institut für Internationales Management, Karl-Franzens-Universität, Graz): Governance statt Government?
Kommentar: Dragana Damjanovic (Institut für österreichisches und europäisches öffentliches Recht, Wirtschaftsuniversität Wien)
Pause
11.15 Uhr:
Paul Kolm (Gewerkschaft der Privatangestellten, Technische Universität Wien): BürgerInnenrechte im Betrieb - ein blinder Fleck in der öffentlichen Wahrnehmung
Kommentar: Volker Frey (Wiener Integrationsfond)
12.15 Uhr:
Gregor Paul (Institut für Philosophie, Universität Karlsruhe): Der "Krieg gegen den Terrorismus": Eine grundsätzliche Kritik
Kommentar: Ingvild Birkhan (Institut für Philosophie, Universität Wien)

Veranstaltungsort:
Hauptbücherei am Gürtel / Veranstaltungssaal (3. Stock)
A-1070 Wien, Urban Loritz-Platz 2a 

VERÖFFENTLICHUNG: polylog. Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren Nr. 14

> Archiv Newsletter ab 2005


WiGiP Newsletter 01/05 und Attachment.
WiGiP Newsletter 02/05
WiGiP Newsletter 01/06
WiGiP Newsletter 02/06
WiGiP Newsletter 03/06
WiGiP Newsletter 04/06
WiGiP Newsletter 07/06
WiGiP Newsletter 04/07
WiGiP Newsletter 05/07

> Archiv 1994-2007: Gründungspapiere, WiGiP-News'n'Tools, usw.

Derzeit nicht vorhanden.

Jour Fixe: Bilder und Tätowierungen im Islam

Datum: Mi, 19. Jänner 2011, 19:00 Uhr.
Ort: Institut für Wissenschaft und Kunst, 1090 Wien, Berggasse 17/1
Präsentation des Buches:
 „Bilder und Tätowierungen im Islam. Eine Einführung in die Ethik und Ästhetik des Polytheismusverbots“
Vortrag und Diskussion mit dem Autor Dr. Almir Ibric
Eintritt frei

Jour Fixe: Jubiläumsfeier Polylog Nr. 25

Datum: Fr, 28. Oktober 2011, 17:00 Uhr.
Ort: Institut für Wissenschaft und Kunst, 1090 Wien, Berggasse 17/1

Der Polylog Nummer 25 ist da Wir feiern!

Unsere Jubiläumsnummer widmet sich dem Thema "Das Projekt interkulturelles Philosophieren heute". Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt: Wo steht das Projekt interkulturelles Philosophieren heute? Wie hat es sich entwickelt und welchen Herausforderungen gilt es zu begegnen? Die Jubiläumsausgabe Nr. 25 versucht eine kritische Bestandsaufnahme: Nach dreizehn Jahren diskursiver Praxis werden die Herausforderungen dargelegt, die sich vor dem Hintergrund postkolonialen Erbes und globaler Interdependenz stellen: Kann man schon von einem Paradigmenwechsel in der Philosophielandschaft in den letzten zehn Jahren durch interkulturell orientiertes Philosophieren sprechen? Inwiefern trägt die philosophische Praxis dazu bei, den Alleinvertretungsanspruch der "westlichen" Philosophie zu reproduzieren und wie ist dem entgegenzuwirken?

Am Podium: Nikita Dhawan, Hans Schelkshorn und Franz Martin Wimmer

Nach der Präsentation der Jubiläumsnummer und der Publikumsdiskussion laden wir die BesucherInnen zu einem kleinen Umtrunk ein.

Nikita Dhawan ist Juniorprofessorin für Gender und postkoloniale Studien im Rahmen des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf den Gebieten der politischen Philosophie, der transnationalen Gender Studies und der postkolonialen Theorie.

Hans Schelkshorn ist Professor für Philosophie an der Katholisch-Theologischen Fakultät, Wien. Publikation: Entgrenzungen. Ein europäischer Beitrag zum Diskurs der Moderne, Velbrück: Weilerswist 2009.

Franz Martin Wimmer ist Professor i.R. am Institut für Philosophie der Universität Wien; Präsident der Wiener Gesellschaft für interkulturelle Philosophie, Forschungsschwerpunkt: Interkulturell orientierte Philosophie

2011-11-11

Datum: Fr, 11. November 2011, 18:30 Uhr.
Ort: Institut für Wissenschaft und Kunst, 1090 Wien, Berggasse 17/1


Prof. Willie van der Merwe (Südafrika / Amsterdam): Modernity and
Multiculturalism (Vortrag in englischer Sprache)


The South African philosopher Willie van der Merwe (now a professor of philosophy of religion at the University of Amsterdam and Director of ACCORD - Amsterdam Centre for the Study of Cultural and Religious Diversity) is engaged with questions about cultural diversity and identity, particularly with regard to the legacy of modernity and the conditions of cultural pluralism and postmodernity  in multicultural societies (see, "African Philosophy and the Contextualization of Philosophy in a Multicultural Society", 2004).

Vortragsreihe im Wintersemester 2011/12

Datum: Dienstag 13. Dezember 2011, 18:30 Uhr.
Ort: Institut für Wissenschaft und Kunst, 1090 Wien, Berggasse 17/1

Anke Graneß: Buchpräsentation „Henry Odera Oruka (1944 – 1995): Das menschliche Minimum“

Der kenianische Philosoph Henry Odera Oruka gehört zu den einflussreichsten Philosophen in Afrika. Bekannt wurde er vor allem mit seinem Projekt der Weisheitsphilosophie. Weniger bekannt sind seine ethischen Ansätze, die im Mittelpunkt dieses Buches stehen. Geprägt durch die speziellen Umstände in Afrika, hat Odera Oruka bereits in den 1980er Jahren eine Frage aufgeworfen, die heute, über 20 Jahre später, im Diskurs um Gerechtigkeit wieder zentral geworden ist, nämlich die Frage nach einer globalen Gerechtigkeit.
 
Odera Oruka verbindet das Ideal einer globalen Gerechtigkeit mit der Absicherung eines minimalen Lebensstandards für jeden Menschen und begründet diesen Anspruch auf ein menschliches Minimum in einem nicht mehr hintergehbaren Recht auf Selbsterhaltung als grundlegender Notwendigkeit für ein Individuum, um in den Genuss jedes anderen Rechts zu gelangen. Das Buch macht deutlich, inwiefern ein Ignorieren philosophischer Ansätze aus dem Süden den weltphilosophischen Diskurs selbst beschneidet.
 
Anke Graneß hat Philosophie und Afrikanistik in Leipzig und Wien studiert. Heute leitet sie die Redaktion der Zeitschrift "Polylog. Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren" und ist Lehrbeauftragte an der Universität Wien.

Interkulturelles Philosophieren in Theorie und Praxis – Jour Fixe der WiGiP

Vortrag: Franz Martin Wimmer: Die Türkei, Europa und die Philosophie – Versuch einer Näherung

Montag, 07. Mai 2012, 18:30 Uhr:

Ausgehend von Bildern des osmanischen Reiches beziehungsweise der Türkei in
deutschsprachiger philosophischer Literatur und entsprechenden Europabildern
in türkischsprachiger Literatur werden in diesem Vortrag folgende Fragen
thematisiert:

– Gibt es historisch ein Interesse der europäischen bzw. deutschen
Philosophiehistorie an philosophischen Diskursen in osmanischer oder
türkischer Sprache? Wenn nicht: Wie sehen neuzeitliche deutsche Philosophen
osmanische bzw. türkische Verhältnisse generell?

– Gibt es Besonderheiten in osmanischen oder türkischen Darstellungen
westlicher Philosophie im Vergleich zu okzidentalen Darstellungen und/oder
zu Darstellungen aus anderen Regionen? Spielt dieses Thema insbesondere in
Diskussionen im Zusammenhang mit der Entwicklung der Europäischen Union eine
Rolle?

– Welches Bild von Philosophie vermitteln neuere Studien über die Geschichte
des Denkens im osmanischen Reich bzw. in türkischer Sprache? Wie wird darin
der Status dieser Regionalgeschichte der Weltphilosophie im Verhältnis zu
anderen Regionalgeschichten, insbesondere zur europäischen, gesehen?


Franz Martin Wimmer, Wiener Philosoph in interkultureller
Orientierung. Publikationen u.a. zur Einführung in die interkulturelle
Philosophie, Philosophiegeschichtsschreibung, Philosophie und
Globalität. Ehrenpräsident der Wiener Gesellschaft für Interkulturelle
Philosophie.

Alle Vorträge im Rahmen der Reihe Interkulturelles Philosophieren in
Theorie und Praxis - Jour Fixe der WiGiP im Sommersemester 2012 finden
in den Räumlichkeiten des IWK in der Berggasse 17/1 (Eingang im
Vestibül linker Hand des Innenhofs) statt und beginnen um 18.30 Uhr
s.t.