Buchpräsentationen der WiGiP

Jameleddine Ben Abdeljelil: Ibn Ruschds Philosophie interkulturell gelesen. Nordhausen: Verlag Traugott Bautz, 2005.
Präsentation: Do. 16. März 2006, 19 Uhr, AAI - Großer Saal

Luisa Dietrich-Ortega und Viktoria Frysak (Hg.): Ollanta. Ein Inka-Schauspiel. Wien: edition Viktoria, 2007.
Präsentation: Donnerstag, 21. Juni 2007, 19Uhr, LAI

Peter Enz: Der Keim der Revolte. Militante Solidarität und religiöse Mission bei Ibn Khaldun. (Welten der Philosophie Bd. 9). Freiburg i.Br.: Alber Verlag, 2012.
Präsentation: Mittwoch 16.1. 2013, 18.30 Uhr. IWK

Franz Gmainer-Pranzl und Anke Graneß (Hg.): Perspektiven interkulturellen Philosophierens. Beiträge zur Geschichte und Methodik von Polylogen. Wien: facultas.wuv, 2012.
Präsentation: Donnerstag, 22.11.2012 Marietta-Blau-Saal, Hauptgebäude der Universität Wien
im Rahmen der Tagung "Perspektiven interkulturellen Philosophierens"

Anke Graneß: Das menschliche Minimum. Globale Gerechtigkeit aus afrikanischer Sicht: Henry Odera Oruka. Frankfurt/M: Campus Verlag, 2011.
Präsentation: Dienstag 13. Dezember 2011, 18:30 Uhr. IWK

Ibn Tufail: Hayy ibn Yaqdhan - ein muslimischer Inselroman. Hg.: Jameleddine Ben Abdeljelil und Viktoria Frysak. Wien: edition Viktoria, 2007.
Präsentation: 16. Mai 2008, um 18.30 Uhr. FB Afrikawissenschaften und Orientalistik

Almir Ibrić: Islamisches Bilderverbot vom Mittel- bis ins Digitalzeitalter. Wien: LIT-Verlag, 2006.
Präsentation: Do. 05. Oktober 2006, 19 Uhr, AAI - Großer Saal

Almir Ibric: Bilder und Tätowierungen im Islam: Eine Einführung in die Ethik und Ästhetik des Polytheismusverbots. Wien: LIT Verlag, 2010.
Präsentation: Mi, 19. Jänner 2011, 19:00 Uhr. IWK

 

 

Präsentation Ben Abdeljelil 2005

16. März 2006
Polylog Jour Fixe in Kooperation mit AAI (Afro-Asiat. Institut)

Präsentation des Buches: Jameleddine Ben Abdeljelil: Ibn Ruschds Philosophie interkulturell gelesen. Nordhausen: Verlag Traugott Bautz, 2005.


Do. 16. März 2006, 19 Uhr
AAI - Großer Saal
Türkenstr. 3, 1090 Wien
AAI (Afro-Asiatisches Institut)

In der Philosophiegeschichte liefert uns Ibn Ruschds Philosophie ein einzigartiges Beispiel für ein interkulturelles Schicksal par excellence. Als Ibn Ruschd bei den Arabern, Averroes bei den Lateinern und Ben Ruschd (B"R) bei den Juden stellt er mit seiner Philosophie bis heute ein facettenreiches Phänomen in der philosophischen Rezeptionsgeschichte dar. Die Rezeptionsgeschichte des Ibn Ruschd widerspiegelt die entscheidenden Momente der mittelalterlichen Philosophie, aber auch die Ansätze und die Hauptprobleme des arabischen Denkens im 20 Jahrhundert.

Im Gespräch mit Prof. Franz Wimmer will der Autor zeigen, dass die Auseinandersetzung mit Ibn Ruschds Philosophie aus interkultureller Sicht in einem Erkenntnisprozess höchst aufschlussreich sein kann, denn Averroes und der Averroismus eignen sich in besonderer Weise dafür, die Möglichkeit zu einer Selbsterkenntnis und gleichzeitig einer Erkenntnis des Anderen zu gelangen.

Univ.-Ass. Mag. Dr. Jameleddine Ben-Abdeljelil promovierte in Philosophie an der Universität Wien, ist seit 2004 Assistent am Institut für Orientalistik und hält dort Lehrveranstaltungen zur islamischen Philosophie. Gemeinsam mit Univ.-Prof. Dr. Franz Wimmer, Professor für Philosophie an der Universität Wien, ist er in der Redaktion von "Polylog - Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren" und als Vorstandsmitglied der WiGiP (Wiener Gesellschaft für interkulturelle Philosophie) tätig.

Präsentation Dietrich-Ortega und Frysak 2007

ORT: LAI-Wien, Europasaal, 1090 Wien, Türkenstr. 25
DATUM: Donnerstag, 21.Juni 2007

Buchpräsentation von

Luisa Dietrich-Ortega und Viktoria Frysak (Hg.): Ollanta. Ein Inka-Schauspiel. Wien: edition Viktoria, 2007.

Präsentation erfolgt auf Einladung der Österreichisch-Peruanischen Gesellschaft (OePG) und des Österreichischen Lateinamerika Institutes (LAI). Das Buch wird u.a. in Form einer szenischen Darstellung von Rilo Ascue und den Raices Peruanas vorgestellt.

Präsentation Enz 2012

Mittwoch 16.1. 2013, 18.30 Uhr. IWK

Peter Enz: Der Keim der Revolte. Militante Solidarität und religiöse Mission bei Ibn Khaldun. (Welten der Philosophie Bd. 9). Freiburg i.Br.: Alber Verlag, 2012.

Vortrag und Diskussion
In seinem Versuch, die Geschichte, so wie er sie erlebt, rational begreiflich zu machen, entwirft Ibn Khaldun, ein Tunesier aus dem 14. christlichen Jahrhundert, in seinem geschichtstheoretischen Hauptwerk den Begriff der Asabiya. Die Asabiya ist eine Art militanter Solidarität, die die Mitglieder einer Gruppe von Menschen aneinander bindet und es der Gruppe ermöglicht, sich gegen äußere Bedrohungen zu wehren und aktive Machtansprüche zu stellen. Sie ist im Gedankengebäude Ibn Khalduns die eigentliche Bewegerin der Geschichte, sie treibt die politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklungen an, sie macht eine Gruppe von Menschen zu einem aktiven politischen Subjekt. Ohne Asabiya ist politischer Erfolg nicht möglich.
Peter Enz macht es sich zur Aufgabe, die vielschichtigen Strukturen dieses Begriffs, seine Bedingungen und Funktionen genau zu durchleuchten. Die Bedeutung der Asabiya erschöpft sich nämlich nicht in ihrer Rolle als soziale Kraft. Gerade im Dialog mit dem postmarxistischen Denker Alain Badiou entpuppt sie sich als ein Konzept, das die komplexen Strukturen revolutionärer Bewegungen verständlich machen kann.

Peter Enz: Studium der Arabistik und Philosophie in Wien. Gegenwärtig arbeitet er als Übersetzer im Bundesdienst.

Präsentation Gmainer-Pranzl & Graneß 2012

Ab 18.30 Uhr: Buchpräsentation:
Franz Gmainer-Pranzl, Anke Graneß (Hg.), „Perspektiven interkulturellen Philosophierens. Beiträge zur Geschichte und Methodik von Polylogen. Für Franz Martin Wimmer“ (Facultas, Wien, 2012)

Im Rahmen der Tagung "Perspektiven interkulturellen Philosophierens"

Präsentation Graneß 2011

Dienstag 13. Dezember 2011, 18:30 Uhr.
Ort: Institut für Wissenschaft und Kunst, 1090 Wien, Berggasse 17/1

Anke Graneß: Das menschliche Minimum. Globale Gerechtigkeit aus afrikanischer Sicht: Henry Odera Oruka. Frankfurt/M: Campus Verlag, 2011.


Der kenianische Philosoph Henry Odera Oruka gehört zu den einflussreichsten Philosophen in Afrika. Bekannt wurde er vor allem mit seinem Projekt der Weisheitsphilosophie. Weniger bekannt sind seine ethischen Ansätze, die im Mittelpunkt dieses Buches stehen. Geprägt durch die speziellen Umstände in Afrika, hat Odera Oruka bereits in den 1980er Jahren eine Frage aufgeworfen, die heute, über 20 Jahre später, im Diskurs um Gerechtigkeit wieder zentral geworden ist, nämlich die Frage nach einer globalen Gerechtigkeit.
 
Odera Oruka verbindet das Ideal einer globalen Gerechtigkeit mit der Absicherung eines minimalen Lebensstandards für jeden Menschen und begründet diesen Anspruch auf ein menschliches Minimum in einem nicht mehr hintergehbaren Recht auf Selbsterhaltung als grundlegender Notwendigkeit für ein Individuum, um in den Genuss jedes anderen Rechts zu gelangen. Das Buch macht deutlich, inwiefern ein Ignorieren philosophischer Ansätze aus dem Süden den weltphilosophischen Diskurs selbst beschneidet.
 
Anke Graneß hat Philosophie und Afrikanistik in Leipzig und Wien studiert. Heute leitet sie die Redaktion der Zeitschrift "Polylog. Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren" und ist Lehrbeauftragte an der Universität Wien.

Präsentation Ibn Tufail 2007

Buchvorstellung Hayy Ibn Yaqdhan - Ein muslimischer Inselroman von
Ibn Tufail (ca. 1175)

bei der „langen Nacht der Bibliothek“ am Freitag, den 16. Mai 2008,
Beginn 18.30 Uhr (bis ca. 21.00 Uhr)

in der Fachbereichsbibliothek Afrikawissenschaften und Orientalistik, Universitätscampus Altes AKH, Hof 4/1, Spitalgasse 2, A-1090 Wien

Mag. Dr. Jameleddine Ben-Abdeljelil (Univ. Assistent am Institut für Orientalistik; Schwerpunkt Arabistik und Islamwissenschaft) und Mag. Viktoria Frysak (Philosophin, Verlag Viktoria/Gesellschaft für
Schreibkunst und Buchkultur) stellen vor:
Ibn Tufail: Hayy ibn Yaqdhan - ein muslimischer Inselroman. Hg.: Jameleddine Ben Abdeljelil und Viktoria Frysak. Wien: edition Viktoria, 2007.

Der allegorische Roman des islamischen Philosophen Ibn Tufail beschreibt den Prozess der Erkenntnis von Hayy Ibn Yaqdhan (”Der Lebende, Sohn des Erwachten”), der als Säugling auf einer einsamen Insel von einer Gazelle gefunden und aufgezogen wird. Durch eigene, unbeeinflusste Gedankengänge gelangt er zum Wissen über die Welt und zur Überzeugung der Existenz einer schöpfenden Kraft bis er eines Tages auf Asal trifft …
Diese Erzählung aus der Zeit der Hochblüte arabisch-islamischer Kultur bietet kulturübergreifende Denkansätze für heute.
Lesung, Referat und offene Diskussion mit den HerausgeberInnen Viktoria Frysak und Jameleddine Ben-Abdeljelil.

Präsentation Ibric 2006

Do. 05. Oktober 2006, 19 Uhr
AAI - Großer Saal
Türkenstraße 3, 1090 Wien
AAI (Afro-Asiatisches Institut)

Präsentation:
Almir Ibrić: Islamisches Bilderverbot vom Mittel- bis ins Digitalzeitalter. Wien: LIT-Verlag, 2006.
Autor und Vortragender: Dr. phil. Almir Ibric

Das vorgestellte Buch ist wohl die gründlichste Arbeit, die bislang zu diesem Thema in einer "westlichen" Sprache vorliegt. Vorislamische Bilderverbotstendenzen, philosophisch-ethische, erkenntnistheoretische, auch metaphysische, bis zu Fragestellungen wie Aufführungsverbot von "Matrix Reloaded" kommen hier zur Sprache sowie Anthropologie des Bildes, Felsenzeichnungen, Netzästhetik, Spiegelmetapher, Willensfreiheit, Mimesis, Fotografie, Film, TV, Internet, Grad der Illusion bewegter Bilder, Live-Übertragungen, Schattenwelt von Wayang Kulit und Wayang Golek, Puppenspiele wie Karagöz und Tätowierungsverbot.

Autor/Buchinfo online: http://www.bilderverbot-islam.com/index.html#rot
Buchdaten: ISBN 3-8258-9597-1

Präsentation Ibric 2010

Mi, 19. Jänner 2011, 19:00 Uhr.
Ort: Institut für Wissenschaft und Kunst, 1090 Wien, Berggasse 17/1
Präsentation des Buches:
Almir Ibric: Bilder und Tätowierungen im Islam: Eine Einführung in die Ethik und Ästhetik des Polytheismusverbots. Wien: LIT Verlag, 2010.

Vortrag und Diskussion mit dem Autor Dr. Almir Ibric