Since the world today is in poor condition, from environment and climate to frightening geopolitics, it’s reasonable to ask practitioners of intercultural philosophy for advice on improving our situation. In this context we propose a series of three workshops on practical applications of Japanese philosophy to real-world problems, drawing on figures like Kūkai and Dōgen from the mediaeval Buddhist tradition, twentieth-century thinkers such as Nishida, Miki, Tōsaka, Kuki, Watsuji, and Nishitani, as well as contemporary Japanese philosophers.
Da sich die Welt heute in einem schlechten Zustand befindet, angefangen bei der Umwelt und dem Klima bis hin zu beängstigenden geopolitischen Entwicklungen, ist es sinnvoll, Praktiker der interkulturellen Philosophie um Rat zu fragen, wie wir unsere Situation verbessern können. In diesem Zusammenhang schlagen wir eine Reihe von drei Workshops über die praktische Anwendung japanischer Philosophie auf reale Probleme vor. Dabei stützen wir uns auf Persönlichkeiten wie Kūkai und Dōgen aus der mittelalterlichen buddhistischen Tradition, aber auch auf Denker des 20. Jahrhunderts wie Nishida, Miki, Tōsaka, Kuki, Watsuji und Nishitani sowie auf zeitgenössische japanische Philosophen.
Organisation:
Drin. Bianca Boteva-Richter, externe Lektorin am Institut für Philosophie, Universität Wien, Vorstandsmitglied der WiGiP und AIPPh, Gründungsmitglied von EIFI.
Dr. Fabian Völker, Univ.-Assistent, post doc am Institut für Interkulturelle Religionsphilosophie, Kath.-Theol. Fakultät, Universität Wien.
Prof. Graham Parkes, Professorial Research Fellow am Institut für Philosophie, Universität Wien, Prof. em. der University of Hawaii.
bitte um Anmeldung/please register unter: (bianca.boteva-richter@univie.ac.at
Session 1: Truth/Wahrheit – Dr. Fabian Völker
► Mi/We, 22.04.2026, 18:30 (6:30 pm CET), in hybrid, Venue: IWK, Berggasse 17, 1090 Wien and online via zoom, (the language of the workshop will depend on the participants)
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Session 2: Migration – Dr. Bianca Boteva-Richter
► Mi/We, 06.05.2026, 18:30 (6:30 pm CET), in hybrid, Venue: IWK, Berggasse 17, 1090 Wien and online via zoom, (the language of the workshop will depend on the participants)
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Session 3: Information Technologies – Prof. Graham Parkes
► Mi/We, 20.05.2026, 18:30 (6:30 pm CET), online via zoom, in English
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Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem IWK statt und wird von der Kulturabteilung (MA 7) der Stadt Wien gefördert.
Wie durch den Einspruch von Studierenden an der bisher nicht erfolgten Nachbesetzung und der möglichen Umwidmung des Lehrstuhls „Philosophie in der globalen Welt“ in “östliche Philosophie” einer größeren Öffentlichkeit bekannt geworden ist, droht der über Jahrzehnte hinweg aufgebaute Forschungsschwerpunkt „interkulturelle Philosophie“ am Institut für Philosophie der Universität Wien grundsätzlich in Frage gestellt zu werden.
Die GIP (Gesellschaft für interkulturelle Philosophie) organisiert ab dem Sommersemester 2020 monatlich eine Online-Vorlesung. Details und Programm auf der Homepage der GIP
Teilnahme über Anmeldung per E-Mail an weidtmannuni-tuebingende jeweils bis einen Tag vor einem Termin.
Philosophieren ist nicht nur eine kulturelle Tätigkeit, es findet immer auch in einem kulturellenKontext statt. Einen solchen Kontext bot und bietet aber nicht bloß, wie generell angenommen, die okzidentale Kultur. Daher verstehen wir unter interkulturellem Philosophieren zunächst die Orientierung, philosophische Diskurse aus vielen verschiedenen Kulturen und Traditionen als gleichberechtigte Beiträge wahrzunehmen und zu respektieren.
Es reicht aber nicht, verschiedene Philosophien vergleichend nebeneinander zu stellen. Philosophische Diskurse unterschiedlicher Traditionen sind in einen offenen gemeinsamen Raum zu leiten - damit sie in einem Polylog ihre Unterschiede verstehen, einander verändern und gemeinsame Positionen entwickeln können. Das Projekt interkulturelles Philosophieren wird von der Annahme getragen, dass Probleme unserer heutigen Welt nur durch Beiträge aller betroffenen Kulturen und Traditionen gelöst werden können. Die WiGiP versteht sich als ein Forum eines solchen philosophischen Polylogs.
Gründungsmitglieder waren: Ursula Baatz, Hakan Gürses, Peter Jurkowitsch, Diethard Leopold, Michael Shorny, Wolfgang Tomaschitz, Franz M. Wimmer, Fritz Mühlöcker und einige andere.
Ehrenmitglieder sind: Michael Shorny, Mathias Thaler, Tina Ambos, Hsueh-i Chen
Hans Schelkshorn Präsident
Mădălina Diaconu Stellvertreterin des Präsidenten
Franz Gmainer-Pranzl Schriftführer
Cristina Chițu Stellvertreterin des Schriftführers
Thomas Hübel Kassier
Michael Shorny Stellvertreter des Kassiers und Webmaster
Erweiterter Vorstand:
Graham Parkes, Bianca Boteva Richter, Fabian Völker, Julio Mendivil, Jasper Albrecht, Magdalena Kraus, Lubomir Dunaj, Natascha Gruver
Cornelia Kogoj 1. Rechnungsprüferin
Sabine Schwaighofer 2. Rechnungsprüferin
WiGiP-Statuten 2012 als PDF
Gefördert von:
